Drei Daubeneimer aus Jülich

 

Die Beschläge der Eimergefäße waren nur noch sehr fragmentarisch erhalten. Aufgrund weniger Hinweise konnten der Radius und die Zuordnung der Bänder und Ataschen ermittelt werden.
In direkter Nähe zur Bronze sind geringe Reste vom Holz der ursprünglichen Dauben erhalten. So konnte die ungefähre Dicke der Eimerwandung ermittelt werden. Die Anbringung der Fragmente auf den rekonstruierten Eimern erfolgte mittels kleiner Edelstahlklammern.
Die Dauben der Eimer wurden ursprünglich durch  aufgezogene Metallreife gehalten. Bei der Rekonstruktion wurde aus Gründen der Anschaulichkeit auf diese Bänder verzichtet. Deshalb sind hier die Dauben mit einander verleimt.

Die Stücke mit den vollständigen Grabinventaren sind heute im Stadtgeschichtlichen Museum Jülich zu sehen.

 

 

Restaurierung Detlef Bach 1999