hölzerner Kamm aus einer Fäkalgrube in Rheine

 

 

Materialien und Methoden

Bearbeitet werden alle typischen archäologischen Bodenfunde und kunsthistorische Objekte

Ein Schwerpunkt liegt in der Bearbeitung größerer Fundzusammenhänge im Bereich von stark vom Zerfall bedrohten Metallobjekten.

 

kurzer Arbeitsbericht zum Wendelhalsring der frühen Hunsrück-Eifelkultur

 

 

Die Anwendung einzelner restauratorischer oder konservatorischer Maßnahmen richtet sich nach den Erfordernissen und Fragestellungen des Auftraggebers. 

Es kann individuell entschieden werden, wie weit die Tätigkeiten über rein untersuchende (Röntgen, Photographieren) und konservierende Arbeiten hinaus gehen sollen. Das Spektrum kann von der Anlage von Suchschnitten bis hin zu Vollfreilegung und Ergänzung an kompletten Fundkomplexen reichen.

Details zur Freilegung

 

Freilegungstechniken

Je nach Material, Zustand und Fragestellung: 
Freilegung von bloßen Suchschnitten am Objekt ("investigative conservation") bis hin zur vollständigen Freilegung und Ausstellungsreife.

 

 

 

 

 

Details zur Eisenentsalzung

 

Konservierung

Konservierende Maßnahmen, wie im Falle von Eisenfunden die Entsalzung im alkalischen Natriumsulfitbad und anschließender Tränkung der Objekte mit geeigneten Kunstharzen unter Vakuumbedingungen. Bei Kupferlegierungen gegebenenfalls eine Behandlung mit Benzotriazol oder adäquaten Verfahren.

Details

 

 

 

Tränkungsverfahren

Archäologische Funde bedürfen häufig einer Festigung. Sie dient sowohl dem mechanischen Schutz vor weiterer Fragmentierung, als auch als Korrosionsschutz. Solche Tränkungen müssen einerseits möglichst unsichtbar bleiben, aber auch reversibel.

Details

 

 

 

 

Rückformung und Rekonstruktion
VorherRückformung und Rekonstruktion
Nachher

Rückformung und Rekonstruktion

Stark deformierte Metallobjekte können unter Umständen rückgeformt werden. Hierfür sind aber nicht alle Materialien gleichermaßen geeignet. Alternativ besteht die Möglichkeit die Rückformung an einer Kopie vorzunehmen. Auf diese Weise lassen auch extrem fragmentierte Fundstücke rekonstruieren.

 Details

 

 

 

 



 

  Ergänzungen

Ergänzungen von Fehlstellen können aus statischen, ästhetischen oder didaktischen Gründen notwendig werden. Sie werden in der Regel in Kunstharz ausgeführt und sollten jederzeit als Ergänzung erkennbar und vor allem reversibel sein.

 

 

 

 

 

Details zum Kopienbau

Details zum Kopienbau

Kopienbau

Kopien werden durch Abformung am Original erzeugt. Sie zeichnen sich im Normalfall durch eine sehr exakte Widergabe von Form und Farbe aus.
Sie schützen das Original dadurch, dass sie an dessen Stelle verliehen und gehandhabt werden können.
 Details

 

 

 

 

Lederfunde aus Rheine

Photographische Dokumentation

 

 

 

Röntgenbeispiele

Röntgenradiographie  

Röntgen ist in der Restaurierungswerkstatt ein unschätzbares Werkzeug zur schnellen Identifizierung von komplexen Befunden. Dem Archäologen dient sie besonders bei stark korrodiertem Eisen als Entscheidungsgrundlage über weitere Maßnahmen am Fund. Außerdem lassen sich Verzierungen und Herstellungstechniken nachweisen. 


Details

 

 

 

 

Schriftliche Dokumentation

Alle Arbeiten an archäologischen Objekten werden selbstverständlich schriftlich dokumentiert. Art und Umfang einer Dokumentation, besonders bei technologischen Untersuchungen, aber auch Dateiformate, Speichermedien etc. werden entsprechend den Vorgaben des Auftraggebers angelegt.

 

 

 

 

 

Spezialverpackungen

Besondere Objekte benötigen entsprechende Sorgfalt bei der Handhabung.
Für Transporte, Leihgaben oder zur Magazinierung können individuell konzipierte Lösungen geschaffen werden.

 

 

Vorträge und Publikationen

Zu Untersuchungen an besonders interessanten Objekten, oder zu restauratorischen Fragen.

Beispiele

 

Versicherungsschutz

Objekthaftpflicht, Feuer, Vandalismus, Einbruch, Diebstahl, Transportversicherung