Rostige Relikte - Vom Zauber des Zerfalls

Als Restaurator im Bereich der Archäologie habe ich fast immer mit Materialien zu tun, die so lange in der Erde gelegen haben, dass Sie kaum noch zu erkennen sind. Die Vergänglichkeit (fast) aller Dinge, die der Mensch erschaffen hat, ist die Grundlage meiner Arbeit.
Der Rost, der Zerfall, die Zersetzung und der skelettierte Tod bilden die Basis meines Einkommens.

Dabei lohnt es sich, genauer hin zu sehen..... denn was da, kaum noch menschengemacht neu entsteht, ist manchmal von so bezaubernder Schönheit, dass es, über jedes archäologische Interesse hinaus, dokumentiert werden muss.

Die Metamorphosen  interessieren mich:
Wie wird aus einer frühmittelalterlichen Gürtelschnalle ein singender Frosch?

Wieso läuft die Zeit weiter, obwohl die Zahnräder längst still stehen und was sind fünf Cent wirklich wert, nachdem Nachbars Katze sie markiert  hat?

Und!: Was wird aus uns und unseren Dingen, wenn die Zeit darüber hinweg fegt?

Nun, gelegentlich Fotos!

Viel Spass!

Detlef Bach

Rost - Ist das schön, oder kann das weg?

Der singende Frosch auf tauschierter Riemenzunge. Grabinventar Landesarchäologie Rheinland Pfalz  
Colt von 1898 Saarland Colt von 1898 Saarland  
Deutsches Klingenmuseum Solingen Deutsches Klingenmuseum Solingen  
Achsnagel Vicus Belginum in Wederrath Achsnagel Vicus Belginum in Wederrath  
Rostblase auf römischem Schuhnagel Miltärlager Hermeskeil Rostblase auf römischem Schuhnagel Miltärlager Hermeskeil  
Rezenter Draht Rezenter Draht frei bewittert  
Gürtelschließe,  Gräberfeld Münstermaifeld Gürtelschließe, Gräberfeld Münstermaifeld. Untere Bildkante 7 mm  
Rezentes Rind frei bewittert Rezentes Rind frei bewittert  
Die Strukturen sind zufällig auf dem Eisen gewachsen. Sie stellen keine Verzierung dar. Untere Bildkante ca. 10 mm.  
Fadenumwickelter Messergriff Fadenumwickelter Messergriff  
Drahtbürste, neuzeitlich,  Stadt Münster. Untere Bildkante 7 mm Drahtbürste, neuzeitlich, Stadt Münster. Untere Bildkante 7 mm  
Limonitphase im Inneren einer Rostblase Landesarchäologie Bremen Limonitphase im Inneren einer Rostblase Landesarchäologie Bremen Untere Bildkante ca. 12 mm  
Nach 60 Jahren unter Wasser Nach 60 Jahren unter Wasser  
Taschenuhr, ca. 1895 Taschenuhr, ca. 1895, gefunden in einer Felsspalte auf dem Loreleyfelsen  
Aus dem Inneren einer Rostblase. Hier der Blick aus dem Objekt nach aussen.  
Rostige Auswüchse auf einer Gürtelschließe aus einem Männergrab Rostige Auswüchse auf einer Gürtelschließe aus einem Männergrab  
Der singende Frosch auf tauschierter Riemenzunge. Grabinventar Landesarchäologie Rheinland Pfalz   Colt von 1898 Saarland   Deutsches Klingenmuseum Solingen   Achsnagel Vicus Belginum in Wederrath   Rostblase auf römischem Schuhnagel Miltärlager Hermeskeil   Rezenter Draht frei bewittert   Gürtelschließe, Gräberfeld Münstermaifeld. Untere Bildkante 7 mm   Rezentes Rind frei bewittert   Die Strukturen sind zufällig auf dem Eisen gewachsen. Sie stellen keine Verzierung dar. Untere Bildkante ca. 10 mm.   Fadenumwickelter Messergriff   Drahtbürste, neuzeitlich, Stadt Münster. Untere Bildkante 7 mm   Limonitphase im Inneren einer Rostblase Landesarchäologie Bremen Untere Bildkante ca. 12 mm   Nach 60 Jahren unter Wasser   Taschenuhr, ca. 1895, gefunden in einer Felsspalte auf dem Loreleyfelsen   Aus dem Inneren einer Rostblase. Hier der Blick aus dem Objekt nach aussen.   Rostige Auswüchse auf einer Gürtelschließe aus einem Männergrab  

Korrosion

"Bronzekrankheit" Aktive Korrosion auf einem altrestaurierten Kupferblech aus Uruk-Warka. "Bronzekrankheit". Aktive Korrosion auf einem altrestaurierten Kupferblech aus Uruk-Warka.  
Korrosionserscheinung auf einer 2-Centmünze durch Katzenurin Korrosionserscheinung auf einer 2-Centmünze durch Katzenurin  
Kristallwachstum auf einem durchkorrodierten Silberdraht Kristallwachstum auf einem durchkorrodierten Silberdraht  
Vollständig mineralisierte Silberdrähte, frühmittelalterlich Vollständig mineralisierte Silberdrähte, frühmittelalterlich  
Extrem aufgeblähte Bronzeoberfläche Extrem aufgeblähte Bronzeoberfläche  
Römische Bronze Römische Bronze. Untere Bildkante ca. 10 mm  
Römische Münzen Römische Münzen  
Römische Münze aus Augsburg. Untere Bildkante ca. 7 mm Römische Münze aus Augsburg. Untere Bildkante ca. 7 mm  
"Bronzekrankheit". Aktive Korrosion auf einem altrestaurierten Kupferblech aus Uruk-Warka.   Korrosionserscheinung auf einer 2-Centmünze durch Katzenurin   Kristallwachstum auf einem durchkorrodierten Silberdraht   Vollständig mineralisierte Silberdrähte, frühmittelalterlich   Extrem aufgeblähte Bronzeoberfläche   Römische Bronze. Untere Bildkante ca. 10 mm   Römische Münzen   Römische Münze aus Augsburg. Untere Bildkante ca. 7 mm  

Glaskorrosion